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4. Quartal 2018 - Interferenz von Oberflächen-Plasmon-Polaritonen

Ein Oberflächen-Plasmon-Polariton (engl. Surface plasmon polariton: SPP) ist der Mischzustand einer elektromagnetischen Welle und einer Elektronendichtewelle, die sich entlang einer Metalloberfläche ausbreiten. Wie „gewöhnliches“ Licht können Oberflächen-Plasmon-Polaritonen überlagert und zur Interferenz gebracht werden. Für die Beobachtung des resultierenden Interferenzmusters eignet sich die optische Nahfeldmikroskopie, bei der eine feine Spitze über die Metalloberfläche gerastert wird. Die Spitze wirkt als Antenne, die Oberflächen-Plasmon-Polaritonen in Licht umwandelt und damit im Fernfeld beobachtbar macht. Der kurze Film zeigt das gemessene Interferenzmuster mehrerer Oberflächen-Plasmon-Polaritonen, die mit Hilfe von zirkular polarisiertem Licht an den Kanten eines einkristallinen, sechseckigen Goldplättchens mit ca. neun Mikrometern Durchmesser angeregt wurden.

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