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Wolfgang-Paul-Foundation

Wolfgang Paul hat 1991 die Hälfte seines Nobel-Preisgeldes in eine "Wolfgang-Paul-Stiftung" zur Förderung internationaler Beziehungen in der Wissenschaft eingebracht, die von der Alexander von Humboldt-Stiftung verwaltet wird.

In dem Stiftungsbrief an den Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung vom 18. Nov. 1991 schreibt Wolfgang Paul:

"Aus dem Zinsertrag soll jährlich oder besser jedes zweite Jahr ein international herausragender Physiker für eine Gastvorlesung an das Physikalische Institut der Universität Bonn eingeladen werden.

Vorbild dafür sind für mich die "Morris Loeb Lectures" der Harvard Universität, die "Fermi Lectures" in Chicago oder die "van Vleck Lectures" an der Universität Minnesota. Ich habe es als Auszeichnung angesehen, zu diesen Vorlesungen eingeladen zu sein und einige Tage bzw. Wochen sehr anregender Diskussionen an den Gastinstituten verbringen zu können. Dementsprechend würde ich mich freuen, wenn die Bonner Vorlesungen nach meinem Tode mit meinem Namen verbunden werden.

Vorschläge für die Auswahl der Vortragenden sollen der Stiftung durch eine Dreier-Kommission gemacht werden. Ihr sollen zwei Bonner Physiker - mein jeweiliger Nachfolger im Amt, der Vorsitzende der Fachgruppe Physik - und der Physikgutachter für die Vergabe von Humboldt-Forschungspreisen angehören. Die Länge des Gastaufenthaltes ist mit den Einzuladenden abzusprechen.

Für den Fall, daß bei einem längeren Aufenthalt eines ausländischen Gastes die Kosten durch die aufgelaufenen Zinsen nicht abgedeckt werden können, stellten Sie in Aussicht, daß die Humboldt-Stiftung helfen werde; sollen doch die Gäste ihrem Rang nach Humboldt-Forschungspreisträgern entsprechen.

Für die Vorlesung nicht verbrauchte Zinseinkünfte können für andere Stiftungsaufgaben genutzt werden bzw. dem Kapitalvermögen zufließen.

Mit meinem Beitrag zur Stiftung danke ich für die Unabhängigkeit und materielle Hilfe, die ich in meiner wissenschaftlichen Arbeit an der Universität Bonn gefunden habe. Ich erlebte dort am Physikalischen Institut die intellektuelle Atmosphäre einer echten Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden im Geiste Wilhelm von Humboldts." 

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